Der Spycher sei durch das Kloster Wettingen errichtet worden, ist in schriftlichen Unterlagen bis dato noch nicht gefunden worden. Er war allerdings im Besitz des Klosters und ging nach der Aufhebung 1841 in Privatbesitz über. 1951 unter kantonalen Denkmalschutz gestellt. 1976 liessen die Ortsbürger Spreitenbach mit Beitrag und Aufsicht der Kantonalen Denkmalpflege und einem Bundesbeitrag das erhaltenswerte Gebäude renovieren.


Angaben zum Spycher auszugsweise aus "Kunstdenkmäler Kt. AG, Bezirk Baden (1976, Peter Hoegger)":

Jahrzahl 1587 am Kellerportal
ausgemeisselte Rundung = Fässerdurchlass 
Jahrzahl 1592 am Obergeschoss
gemeisseltes Wappenpaar

- Pflugschar = Ackerbau
- Mühlrad = Getreidewirtschaft
- 3 Halbkugeln = Schneeballen (Name: Schnewli)

1. - 3. Stock:-Treppen-Verbindungen
Ganzer Spycher willkürlich verteilte, grau gefasste Falzfenster.

Die Sammlung ist ortsgeschichtlich. Sie entstand hautpsächlich in den 60er- und 70er-Jahren durch Kurt Wassmer (Lehrer) und seinen Schülern.

Es bestehen folgende Lagerausstellungen:
Im Spycher:    

- Haushalt
- Dorf- und Regionalpläne
- Bücher und Kunstbände
- Kleinkinder und Schule 

In einer Scheune:

- Land- und Forstwirtschaft
- Geräte aus handwerklichen Berufen
- Schuhmacher-Werkstatt
- Grosis Waschküche
- Bestattungswesen

Standort:

Spycherweg 31 (beginnt neben kleiner Dorfkirche)

Aktuell erfolgt eine Überprüfung der Organisation des Ortsmuseums. Infolgedessen sind momentan keine Führungen möglich. Der Gemeinderat wird zu gegebener Zeit informieren.