Ursi Spaltenstein

Unterwegs
Früher war sie mit Mikrofon und Kamera unterwegs - heute mit dem Pinsel und der Schreibfeder. Die Motivation ist die gleiche geblieben: Die Wahrnehmung der Sinne und das Berühren der Gefühle. Die ehemalige Radio- und Fernsehmoderatorin Ursi Spaltenstein zeigt in ihrer Bilderausstellung "Unterwegs" Blumenmotive in Öl, Abstraktes in Acryl und Mischtechnik, sowie filigrane Kalligraphien.

Bekannt wurde sie als Moderatorin - doch wie kam sie zur Kunst? "Die war immer da", sagt sie, "aber ich hatte nie wirklich Zeit dafür. Oder die Zeit war (noch) nicht reif für mich. Ich habe immer wieder mal was gekünstlert und ausprobiert, sogar Seidenmalerei. Kaum hatte ich mich damit angefreundet, war wieder etwas anderes wichtiger."

Seit rund 5 Jahren nimmt sie sich Zeit und malt Bild um Bild. Viele Stile begeistern sie. Buchstaben auch. Mit klassischer Kalligraphie hat sie erst vor einem Jahr begonnen. "Dies möchte ich nun auch vermehrt in meine Bilder einfliessen lassen", meint sie. "Jedesmal wenn ich ein neues Bild beginne, habe ich eine konkrete Idee im Kopf. Und was passiert? Nicht ich male das Bild, sondern das Bild malt mich! Und das sind immer die besten geworden."

Die Ausstellung im Rahmen Kunst im Gemeindehaus Spreitenbach zeigt rund 50 ihrer facettenreichen Werke. Und wir dürfen gespannt sein, wohin ihr "unterwegs sein" sie - und uns - noch führen wird.

Ausstellung

15. März  –  31. Mai 2013

Vernissage

Freitag, 15. März 2013, 19:00 – 21:00 Uhr

Impressionen  

Zur Galerie

Website

www.bluechilli.ch und www.ursispaltenstein.ch


Shana Stewart

Fotografie – Ghana
Diese Ausstellung im Rahmen Kunst im Gemeindehaus Spreitenbach zeigt eine Auswahl der facettenreichen Fotografien von Shana Stewart.

Die Fotografin hatte schon lange den Traum nach Afrika zu reisen und eine neue, andere Welt zu erleben. Im Jahr 2012 hat sie sich alleine in dieses Abenteuer gewagt und ging für 4 Monate nach Ghana. Die Kamera durfte natürlich nicht fehlen.
Das erste Mal auf einem anderen Kontinent, in einem Land mit einer völlig anderen Kultur als die Westliche – da war es am Anfang nicht einfach abzuschätzen, wann es angebracht ist zu fotografieren und wann nicht. Aber die Ghanaischen Kinder machen es einem leicht – sobald man die Kamera hochhält posieren und lächeln sie schon und geben alles um auf dem Bild zu sein. Und auch sonst erlebt man dort so viele farbige, interessante und erinnernswerte Momente, die einladen den Auslöser zu drücken. An der Ausstellung wird ein Bruchteil der Fotos gezeigt, die zum Nachdenken anregen sollen, aber genauso soll die Ausstellung Freude und neue Eindrücke vermitteln.

In diesen 4 Monaten hat Shana nicht nur fotografiert und Ferien gemacht, sondern hat sich auch für eine kleine Organisation eingesetzt in Tamale, im Norden von Ghana. Die Organisation heisst KADA (www.kada-ghana.org) und setzt sich hauptsächlich für die Frauen in den Dörfern um Tamale ein. Sie leihen den Frauen einen Kredit, damit sie ihre kleinen Geschäfte verbessern können, wie z.b. die Anpflanzung und den Verkauf von Erdnüssen. Mit jedem Bildverkauf gehen min. 10% des Verkaufspreises an KADA.

Ausstellung

28. Juni – 23. August 2013

Vernissage

Freitag, 28 Junii 2013, 19:00 – 21:00 Uhr

Website

www.kada-ghana.org

Impressionen

zur Galerie


Christov Frey

Diese Ausstellung im Rahmen Kunst im Gemeindehaus Spreitenbach zeigt eine Auswahl der facettenreichen Werke von Christov Frey.

Der Maler Christov Frey wurde 1939 in Baden geboren, wuchs im Kloster Wettingen auf und war viele Jahre als Lehrer für Bildnerisches Gestalten an der Bezirksschule Wettingen tätig. Seine Acrylbilder wechseln zwischen strengen, geometrischen Formen und spielerisch gesetzten Elementen in ungebrochenen, reinen Farben. (Christian Greutmann, Kurator GluriSuter-Haus Wettingen, 2012)

Keck und knallbunt nehmen sich die Bilder von Christov Frey aus. Lustvoll und neugierig ringeln und verzweigen sich Linien um Flächen, und hinter der Leuchtkraft ist man gar geneigt, Leuchtfarbe zu vermuten. Dem ist aber nicht so. Vielmehr ist es eine gekonnte Farbsetzung, die diese leuchtende Wirkung erziehlt. Dennoch sind die Arbeiten von Christov Frey nicht geplant, sondern bilden sich Schicht für Schicht aus sich heraus. So befinden sich unter der sichtbaren Farbschicht unzählige weitere, die in Form und Farbe immer wieder stückweise übermalt wurden. In ihrem Endprodukt bieten sie denn auch allerlei visuelle Anknüpfungspunkte; z.b. an Sigmar Polkes gefärbte Achatscheiben für das Grossmünster in Zürich. Oder wir versetzen uns auf die mikrobiologische Ebene und sehen (darin) Zellwände und mitochondriale Strukturen. Frey verbindet die Ornamentalität eines Jugenstils und die statische Flächenhaftigkeit konkreter, abstrakter Kunst und vermag damit Berührungspunkte von Gustav Klimt zu Takashi Murakamie zu setzen. (Eveline Bernasconi, Kunsthistorikerin, 2012)

Ausstellung

13. September bis 24. Oktober 2014

Vernissage

Freitag, 13. September 2013, 19:00 – 21:00 Uhr

Impressionen

zur Galerie


Barbara Meier

Barbara Meier geboren am 30. Oktober 1961, lebt und arbeitet als freischaffende Künstlerin in Wohlen. Sie absolvierte das dreijährige Studium der bildenden Kunst in Praxis und Theorie an der Kunstmalschule Rabe, unter der Leitung von Prof. Martin Rabe, Hochschulpräsident a. D..

Barbara Meier bietet neben ihrer Malerei auch Workshops in ihrem Atelier an. Sie entwickelt Logos, beschäftigt sich mit Kalligraphie und spielt leidenschaftlich gerne Klavier. Der direkte Kontakt zur Kundschaft, sowie die Beratung in deren Zuhause, liegen ihr sehr am Herzen und sind wichtiger Bestandteil ihrer Arbeit.

Gedanken zu den Bildern
Die Jahreszeiten wechseln und zeigen sich mit aller Kraft. Der Zyklus der Natur mit seiner Vielschichtigkeit gibt mir die Ideen zum Malen. Wahrnehmen und Entwickeln. Veränderungen sind spannend und werden in meinen Bildern sichtbar. Die Farben spielen. Dem Realen etwas Ideelles hinzuzufügen macht Spass und ist das Privileg eines jeden Künstlers. Barbara Meier freut sich sehr darauf, ihre Werke im Rahmen ihrer Abschlussarbeit in der Galerie des Gemeindehauses Spreitenbach präsentieren zu dürfen.

Ausstellung

15. November 2013 bis 7. Januar 2014

Vernissage

Freitag, 15. November 2013, 19:00 – 21:00 Uhr

Impressionen

zur Galerie