Walter E. Aeberhard

Action Painting

23. Februar – 9. April 2007

Walter E. Aeberhard, geboren 1955, hat sich im Alter von 39 Jahren, nachdem er beinahe alle Malstils «durchlebt» hat, dieser Technik, dem Action Painting, verschrieben. Es ist die Faszination, etwas zu beginnen und irgendwann aufzuhören, ohne zu wissen, was entstehen soll und was letztendlich entsteht. Aber immer entsteht Etwas!
So interessant wie die Gestaltung selber ist die Deutung dessen, was entstanden ist. Zuerst sieht man, was man sehen will. Danach auch oft, wovor man lieber die Augen verschliesst. Aber immer sieht man sich selber darin! Freud und Leid wird so sichtbar wie Liebe und Hass.
Es erscheint Walter E. Aeberhard beinahe unmöglich, ein Bild zu gestalten, ohne zwischendurch darüber nachzudenken, was er tut. Je besser es aber gelingt, Nicht darüber nachzudenken, umso näher ist er sich selbst und umso ehrlicher ist die Gestaltung. Sobald das Auge mitgestaltet, hat das Denken eingesetzt und die Gestaltung beeinflusst. Painting heisst Malen, Gestalten – Action heisst Tun, Handeln, Intuition, Instinkt!


Paula Auer  und Marieluise Riegler

Mut

20. April – 1. Juni 2007

Bilder und Gestaltarbeiten sind wie Fenster, die einen ansprechen oder auch nicht. Ob abstrakt oder gegenständlich, sie können berühren und haben eine Ausdruckskraft. Sie können jemanden glücklich oder nachdenklich stimmen oder einfach ärgern, was ja auch eine Reaktion ist. Manchmal sind Bilder und Gestaltarbeiten Seelenfenster für unsere Hoffnungen, Ängste und Träume, die in unserem Unterbewusstsein schlummern. Mit den verschiedenen Farbtönen und unterschiedlichsten Materialien können wir Gefühle und Bedürfnisse ausdrücken.
Paula Auer und Marie-Luise Riegler gehören nicht zu den kreativ Schaffenden, die ihr ganzes Leben lang – schon seit früherer Jugend– mit der Kunst verbunden hatten beide nun wirklich keine Zeit.              
Beide Frauen haben in einem Malkurs ihr schlummerndes Talent entdeckt und verfeinert. Durch die Kursteilnehmer und der Kursleiterin motiviert, haben sie nun den Mut gefunden – ja, es braucht Mut sich der Meinung der Öffentlichkeit zu stellen – um ihre Werke zu präsentieren.


Christine Lienberger

Wenn Farben sprechen

15. Juni – 27. Juli 2007

Christina Lienberger lässt die Farben sprechen – zu sich selbst und durch ihre Bilder zu den Menschen. Die Bilder, die Farben – sie hinterlassen Eindrücke, Ideen und regen unsere Fantasie an. Durch ihre Seelenbilder möchte sie die Menschen in ihrem Innersten ansprechen, sie möchte etwas bewegen, sie möchte die Menschen bewegen, wenn sie bereit sind, sich bewegen zu lassen.
Ihre Bilder kommen aus der Tiefe ihres Herzen und hinterlassen Eindrücke in den Herzen anderer. Sie sprechen eine ganz direkte Sprache. Sie haben eine Botschaft für all jene, die bereit und offen genug sind, ihre Botschaften zu verstehen und an sich selbst zu arbeiten – für Menschen, die bereit für eine Veränderung sind ; Menschen die das Suchen und Sehnen ihrer Seele erahnen; Menschen, die bereit sind tiefer zu schauen – in sich selbst!
Ihre Bilder sind sehr kraftvoll. Diese grosse Kraft, die sie im Inneren spürt, möchte sie gerne nach Aussen ausdrücken und auch anderen Menschen zuteil werden lassen. Sie hat gelernt, wie wichtig es ist, an ihre Ziele und Visionen zu glauben und sich nicht abbringen zu lassen durch vorgefasste Meinungen Anderer, sondern zu sich zu stehen und die eigenen Talente und Fähigkeiten zu erkennen und diese dann auch zu leben.


Simone Ronner

Eigenwillige Landschaften

7. September – 19. Oktober 2007

Die ausgebildete Grafikerin Simone Ronner lebt und arbeitet in Winterthur. Den grafischen Beruf hat sie aber stets am Computer ausgeübt und trennt strikte zwischen Berufsarbeit und Gestaltung ihres inneren Reichtums.
Von diesem Reichtum genährt und von der Natur inspiriert entstehen ihre eigenwillig-üppigen und geheimnisvollen  Traumlandschaften. Die Künstlerin scheint von der Sehnsucht beseelt, die Natur müsse heiler werden. Diese schlägt sich in Bilder nieder, die stark auf Reagierbereitschaft bauen und in vergleichbarer Art nirgends zu sehen sind.
Mittels einer geheimen Technik verleiht Simone Ronner den grundierten Leinwänden eine geriffelte Struktur. Nachdem sie diese eine Weile auf sich hat wirken lassen, platziert sie eigene Kompositionselemente darin. Je mehr nachträgliche Malerei einfliesst, desto geplanter wirken die Bilder und umgekehrt.


Plattform für junge Künstler

Kunst, Klang, Schreibkunst

9. November 2007 – 4. Januar 2008

Kunst, vom lateinischen «ars» hergeleitet ist eine ausgebildete Aktivität und bedeutet Geschicklichkeit oder Fertigkeit.
In Zusammenarbeit mit Jugendarbeit, Zeichenlehrer und Werklehrer, wollte Silvia Pinato (Verantwortliche für die Ausstellung) Jugendliche aus Spreitenbach animieren und fördern, ihr Können anderen vorzustellen. Kinder und Jugendliche, im Alter von 11 bis 15 Jahren, fragten sich: Was ist Kunst – wo fängt Kunst an – wo hört Kunst auf? Sie haben sich verschiedenen, künstlerischen Aufgaben gestellt und freuten sich die literarischen, musikalischen und visuellen Produkte zu präsentieren.