Timon Christen

Experimente

27. Januar  – 10. März 2006

Kunst? Kunst! Kann man darüber reden oder  diskutieren? Kann man über (abstrakte) Kunst «intellektuieren» oder darf man diese nur geniessen? Timon Christen definiert es so: Kommunikation macht Abstraktion konkret. Deshalb lieber nicht kommunizieren.

In seinem jungen Leben hat der in Spreitenbach aufgewachsene Künstler, Timon Christen, schon einiges geleistet. 2001 ist er mit einigen Werken an der Jahres-Ausstellung im Kunsthaus Aarau vertreten. 2003 stellt er am «Dammweg 3» in Turgi, in einem vom Abbruch bedrohten Haus, 80 Werke und zahlreiche Fotografien aus. Seit 2004 ist Christen Redaktor des Kaktus Magazins, eine Kunst-Zeitschrift in der die Abonnenten und Leser das Erscheinungsbild mit Hilfe von kreativen Beiträgen bestimmen. Seit 2005 gestaltet er mit dem Live Video Kollektiv Pixelpunx für multimediale Bespielungen  bei Konzerten, Parties und Modeschauen.

Bis  2008 war er am HyperWerk Basel, dort absolvierte er den Studiengang zur Kunst der Prozessgestaltung und Interaktionsleitung, der Technologie, Gestaltung und Management. So wie sein Werdegang klingt, so erscheinen auch seine Werke: experimentierfreudig, laut, frenetisch - eben jung!

An der Vernissage   wurde die Atmosphäre von den beiden jungen Musikern, Lukas Fischer und Lino Blöchlinger (Saxophon und Schlagzeug) mit improvisiertem Jazz aufgelockert.

 

Hansruedi Ramsauer

Lebensraum in der Zeit

21. April – 19. Mai 2006

Lebensraum in der Zeit: Raum in dem man lebt, Raum indem man auflebt, Raum für Zeit, Zeit zum Leben, Zeit zum kreieren und Zeit aus dem Vollen zu schöpfen. 

Genau in diesen Raum begibt sich der Künstler, um die Einheit zwischen Farbe und Form zu finden, der ihn eins macht, mit sich und seiner Welt.  Hier entstehen seine Bilder, die ebenso ausdrucksstark wie schön sind. Seine Freude am Malen, am Gestalten ist deutlich erkennbar und der Betrachter spürt unweigerlich, dass hier ein kreativer Mensch seine Welt gefunden hat. In seinen Werken spüren wir ganz konkret seine Gefühle für Zeit und Raum – für den Lebensraum.


Claudia Puchinger

Träume

22. September – 20. Oktober 2006

Wenn die in Winterthur lebende Claudia Puchinger nicht gerade die berufliche Karriereleiter erklimmt, so widmet sie sich ihren Hobbys, dem orientalischen Tanz oder dem Pistolenschiessen. Die grösste Leidenschaft gilt aber dem Malen. Die quirlige Powerfrau experimentiert mutig mit Maltechniken und unterschiedlichen Farben, vom Bleistift über Wasser- und Acryl- bis hin zu Ölfarben.
Als Künstlerin durchlebt sie auch unterschiedliche Phasen, ihre Motiv-Vielfalt geht vom zeichnen weiblich ästhetischen Körperkurven bis hin zu Tiermotiven.
Primär liebt sie es aber abstrakt zu malen und mit Farben zu spielen, dabei vergisst sie Zeit und Raum, fühlt sich erfüllt und entspannt zugleich. Sie ist eine Frau, die mit vollem Herzen alle Gefühle verströmt und über ihre Werke an die Betrachter weiterleitet. Ihre Traurigkeit erleben wir ebenso mit, wie ihre Glückseligkeit. Ihre Sorgen und Freuden spüren wir ebenso aus den Bildern als würde die Künstlerin sie uns anvertrauen und es entstehen wunderschöne Bilder mit geheimnisvollen Namen wie Sonnenglut, Meeresgeburt und Ewigkeit.
Wenn Kunst hilft Träume zu erwecken und  Phantasien zu beflügeln, dann sind die Werke dieser Künstlerin ein offenes Tor zu dieser Welt.


Salvatore Mainardi

Zurück

27. Oktober – 24. November 2006

Der Grafiker und Künstler, Salvatore Mainardi, hat von April 1979 bis September 2001 in Spreitenbach gelebt und sich in seinem Atelier künstlerisch betätigt. Hier hat er mit seinen Fünf performierten Ausstellungen und mit seiner berühmt berüchtigten Art ein Zeichen gesetzt.
Salvatore Mainardi ist ein überzeugender, anregender und progressiver Künstler, der seit über 35 Jahren in der internationalen Künstlerszene aktiv ist. Er ist ein unermüdlicher Forscher, der sich mit allen ihm zur Verfügung stehenden künstlerischen Mittel auszudrücken vermag: Malerei, Collagen, Skulpturen, Fotografie, Computer und Installationen. Alle diese Formen zeigen, auf die Notwendigkeit des Künstlers sich mehrfach auszudrücken. Mainardi braucht nicht nach Verfechtern zu suchen, um den Aufzug seiner Kunst in die internationalen Szene zu rechtfertigen – sie ist bereits seit langer Zeit dort, geschätzt, kritisiert und Beifall erhaltend.
Die Vernissage   wurde  mit  Gitarrenklänge von Frank Fischer berieselt.


Illa Küllig - Annina Rusch - Virginia Rusch - Daniela Trebo

Weihnachtsausstellung

8. Dezember 2006 – 6. Januar 2007

Die Schülerinnen der Musikklasse von Illa Küllig haben das Gemeindehaus mit einer Bilderausstellung geschmückt – und das Ensemble „Sternschnuppe“  mit Weihnachtsmusik vorweihnachtlich verzaubert.