Im Jahr 2025 wurden 396 Unfälle mit Personenschaden auf dem Schulweg registriert – erstmals seit Jahren (ausser 2020) unter 400. Diese positive Entwicklung ist ermutigend, erfordert aber weiterhin konsequente Präventionsarbeit.
Die nationale Schulwegkampagne des TCS im Auftrag des Fonds für Verkehrssicherheit geht 2026 in die zweite Runde und rückt das Thema Geschwindigkeit in den Fokus. Ziel ist es, Autofahrerinnen und Autofahrer zu sensibilisieren, insbesondere in Schulnähe langsamer zu fahren.
Kinder sind im Strassenverkehr besonders gefährdet. Trotz rückläufiger Unfallzahlen bleibt das Risiko bestehen, da sie Distanzen und Geschwindigkeiten noch schwer einschätzen können. Daher ist neben dem richtigen Verhalten der Kinder vor allem die Aufmerksamkeit der Fahrzeuglenkenden entscheidend.
Die Kampagne basiert auf drei Kernbotschaften:
- 2025: Luege (aufmerksam sein)
- 2026: Brämse (Geschwindigkeit reduzieren)
- 2027: Halte (vollständig anhalten)
Langsamer zu fahren erhöht die Reaktionszeit und hilft, Unfälle zu vermeiden – besonders in unübersichtlichen Situationen rund um Schulen.
Die Sicherheit auf dem Schulweg ist eine gemeinsame Aufgabe von Eltern, Schulen, Behörden und Gemeinden. Die Kampagne des TCS unterstützt diese Zusammenarbeit, um den Schulweg für Kinder sicherer zu machen.