Die Gemeinde Spreitenbach und die Schule Spreitenbach verurteilen jegliche Form von Gewalt unter Jugendlichen klar und unmissverständlich. Organisierte oder sogenannte «freiwillige» Kämpfe, wie sie in den Medien thematisiert wurden, werden weder toleriert noch verharmlost. Die Berichterstattung bezieht sich unter anderem auf Vorfälle, bei denen Jugendliche Kämpfe über Social Media organisiert, gefilmt und verbreitet haben sollen.
Gemeinde, Schule, Schulsozialarbeit und Polizei stehen in Spreitenbach in engem Austausch. Die Jugendarbeit Spreitenbach leistet einen wichtigen Beitrag in der Prävention, indem sie nahe bei den Jugendlichen ist, Entwicklungen früh erkennt und aktiv das Gespräch sucht. Werden entsprechende Entwicklungen, Hinweise oder Vorfälle erkannt, wird die Kantonspolizei umgehend informiert und einbezogen. Die Koordination zwischen den zuständigen Behörden und der Polizei funktioniert schnell, direkt und zuverlässig. Zudem besteht ein enger Austausch zwischen den Polizeiorganisationen der Kantone Zürich und Aargau, um Entwicklungen über Gemeinde- und Kantonsgrenzen hinweg frühzeitig zu erkennen und koordiniert zu handeln.
Zusätzlich hat die Schule ein Merkblatt erarbeitet, das allen Eltern zugestellt wird. Darin werden Jugendliche und Erziehungsberechtigte über die straf- und zivilrechtlichen Folgen von organisierten Schlägereien informiert — auch für Teilnehmende, Organisierende, Zuschauende oder Personen, die solche Vorfälle filmen und verbreiten.
Die Gemeinde und die Schule appellieren an Eltern und Erziehungsberechtigte, mit ihren Kindern über Gewalt, Gruppendruck, Social Media und die möglichen Konsequenzen solcher Handlungen zu sprechen. Hinweise auf geplante oder stattfindende Auseinandersetzungen sollen umgehend der Schule, der Schulsozialarbeit oder der Polizei gemeldet werden.